Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie

Über uns

Das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie zeichnet sich durch ein breites Studien- und Forschungsspektrum aus. Es vereint zwei eigenständige Fächer mit insgesamt drei Professuren und verbindet epochenübergreifende Perspektiven mit methodischer Vielfalt und kulturtheoretischen Ansätzen. Aufgrund seiner Anbindung an das Zentrum für Altertumswissenschaften (ZAW) ist es zudem breit mit anderen archäologischen Fachrichtungen der Universität Heidelberg vernetzt.

Studium

Studierende können im Bachelor und Master der Ur- und Frühgeschichte Geschichte anhand der materiellen Kultur als eigenständiger historischer Quelle vergangener Gesellschaften vom ersten Auftreten des Menschen bis in die allerjüngste Vergangenheit studieren.

Im Bachelor und Master der Vorderasiatischen Archäologie beschäftigen sich Studierende mit der Siedlungs- und Kulturgeschichte des Alten Orients in prähistorischer und historischer Zeit, von der Sesshaftwerdung des Menschen, über die Phasen der Urbanisierung und Bildung der Territorialstaaten bis zur Entstehung und dem Untergang der altorientalischen Imperien.

Forschung

Die Forschung der Ur- und Frühgeschichte fokussiert sich in Heidelberg auf die jüngere Urgeschichte (Neolithikum bis Eisenzeit) Mittel- und Südosteuropas sowie die ägäischen Frühzeit (vom Beginn des Neolithikums bis zur minoisch-mykenischen Hochkultur) mit besonderem Augenmerk auf die siedlungsarchäologischen Fragestellungen.

Die Vorderasiatische Archäologie in Heidelberg beschäftigt sich mit der Kulturgeschichte Mesopotamiens. Die Forschungsaktivitäten stützen sich zurzeit auf die Ergebnisse der Grabungen im Irak (Assur/Qal`at Sherqat, Šaduppûm/Tall Ḥarmal, Bakr Awa, Ninive/Mossul) und in Syrien (Tuttul/Tall Bi`a) sowie der damit verbundenen archäologischen Projekte, die an der Universität Heidelberg durchgeführt werden.